8 Dinge, die wirklich funktionieren
Digitalisierung ist kein Selbstzweck – sie muss einen echten Mehrwert bringen. Acht Erkenntnisse aus fünf Jahren Softwareentwicklung, die bei uns wirklich funktionieren.
SCHRITT FÜR SCHRITT
Erst live bringen, dann optimieren – statt drei Jahre auf den großen Wurf zu warten.
Man kann nicht alles auf einmal machen – und das ist auch gar nicht sinnvoll. Beginne mit den Prozessen, die aktuell am meisten Zeit kosten. Schon der erste optimierte Prozess spart Zeit, der ROI kommt schneller, und du bleibst flexibel: Anforderungen ändern sich ständig. Das große Gesamtprojekt würde in drei Jahren ohnehin nicht mehr perfekt passen.
DATENSCHUTZ & EFFIZIENZ
Digital kann sicherer sein als Papier.
Datenschutz und Effizienz wirken oft gegensätzlich – müssen es aber nicht sein. Ein gut abgeriegelter digitaler Prozess kann beim Datenschutz sogar deutlich stärker sein als ein Blatt Papier, das offen auf dem Schreibtisch liegt oder im falschen Briefkasten landet.
KI-SOFTWAREENTWICKLUNG
Nutze KI für kleine Tools – schnell & günstig.
Für kleine Software-Tools glänzen moderne KI-Werkzeuge wie Google AI Studio und Claude Code. So digitalisierst du einzelne Teilprozesse ohne große Kosten. Keine Software für die nächsten 30 Jahre – aber vielleicht fürs nächste halbe Jahr. Du testest, wie viel Zeit sich sparen lässt, und überführst es später in echte Software.
KI HAT GRENZEN
Bei komplexen Systemen braucht es echte Entwickler.
KI ist super für einfache Tools zur Automatisierung kleiner Teilprozesse. Bei komplexeren Systemen kommt sie aber schnell an ihre Grenzen: Fehler werden neu eingebaut, Änderungen an Teil A brechen Teil B – bis neue Funktionen kaum noch machbar sind. Melde dich rechtzeitig bei erfahrenen Entwicklern (wie uns). Wir bringen die Software in ein langfristig wartbares Format.
LOKALE ANSPRECHPARTNER
Kritische Prozesse gehören in greifbare Nähe.
Wenn deine Software kritische Unternehmensprozesse steuert, sollte es Ansprechpartner im eigenen Land geben. Agenturen aus dem Ausland sind teils günstiger – wenn es aber doch einmal hängt, ist ein direkter, erreichbarer Ansprechpartner Gold wert.
DAS GROSSE GANZE
Verlier bei Einzelschritten das Ganze nicht aus dem Blick.
Einzelschritte sind essenziell, um voranzukommen. Genauso wichtig ist es, regelmäßig einen Schritt zurückzutreten und zu prüfen, wie alles ineinandergreift – und wo Brücken zwischen den Prozessen gebaut werden müssen.
NICHT ALLES AUTOMATISIEREN
Oft reichen die ersten 80–90 %.
Wäge immer ab, wie sehr sich eine Automatisierung lohnt. Beispiel Buchhaltung: Rund 90 % der Zeit fließt in immer gleiche Transaktionen nach klarem Muster – die letzten 10 % sind Sonderfälle, die menschliches Urteil brauchen. Die 90 % zu automatisieren spart den Großteil der Zeit; die letzten 10 % lohnen eine volle Automatisierung kaum.
VON ANDEREN LERNEN
Du bist selten der Erste mit genau diesem Problem.
In vielen Fällen bist du nicht der Erste mit genau diesen Prozessen und Problemen. Vieles haben andere schon ähnlich erlebt – und oft bereits gelöst. Schau dir an, wie andere Software vergleichbare Probleme angeht, und lass dich inspirieren.
Bereit für den ersten Schritt?
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